Jahrelang bereitete das Ziehen von verzinktem Draht Kopfschmerzen. Die Zinkbeschichtung verklebte die Matrizen, verursachte Kratzer auf der Oberfläche und zwang die Produktion alle paar Stunden zur Reinigung. Kupferdraht? Reibungsloses Segeln. Nickeldraht? Hart, aber vorhersehbar. Verzinkt? Das Sorgenkind.
Nicht mehr.
Eine neue Generation verzinkter Drahtziehmatrizen ist still und leise auf den Markt gekommen, und die ersten Anwender berichten von Effizienzsteigerungen von 25 bis 30 Prozent. Das Geheimnis ist kein härteres Material. Es ist eine intelligentere Geometrie.
Was hat sich geändert?
Herkömmliche Ziehmatrizen aus verzinktem Draht verwendeten das gleiche Profil wie Ziehmatrizen aus Kupferdraht – einen scharfen Reduktionswinkel, gefolgt von einem langen Lager. Kupfer ist weich und nachsichtig. Auch die verzinkte Beschichtung ist weich, schmiert aber. Unter Druck bildet sich Zink auf der Auflagefläche wie Schnee auf einem Pflug. Druckspitzen im Werkzeug. Der Draht reißt entweder oder kommt mit rauen Stellen heraus.
Das neue Matrizendesign zeichnet sich durch einen flacheren Eintrittswinkel (14 statt 18 Grad) und ein deutlich verkürztes Lager aus – plus eine hintere Entlastungsverjüngung, die dafür sorgt, dass Zinkpartikel herausgespült werden, statt sich festzusetzen. Das Ergebnis? Das Leben verdreifacht sich. Die Oberflächenqualität entspricht der Konsistenz der Nickeldrahtziehmatrizen.
Zahlen aus der realen Welt
Ein Befestigungswerk im Mittleren Westen testete die neuen verzinkten Drahtziehmatrizen auf 2 mm starkem verzinktem Stahl. Ihre alten Matrizen mussten alle 200 Tonnen nachbearbeitet werden. Die neuen Matrizen liefen 800 Tonnen, ohne dass ein messbarer Verschleiß auftrat. Die Liniengeschwindigkeit erhöhte sich um 15 %, weil sie nicht mehr anhielten. Der Gesamtwirkungsgrad stieg um 30 %.
Was ist mit Kupfer und Nickel?
Kupferdraht-Ziehsteine profitieren immer noch von einem traditionellen Profil – Kupfer verschmiert nicht, sodass das lange Lager eine bessere Oberflächengüte ergibt. Und Nickeldrahtziehsteine? Nickel ist hart und abrasiv. Diese erfordern immer noch hochwertige PKD- oder Diamantmatrizen mit sehr spezifischen Schmiermitteln. Aber für die Welt der hochvolumigen verzinkten Drähte – etwa bei Zäunen, Klammern und Bindedrähten – ist die neue Matrize ein Wendepunkt.
Das Fazit
Wenn Ihre verzinkten Drahtziehsteine immer noch ein Kupferdrahtprofil verwenden, lassen Sie Geld auf dem Boden liegen. Wechseln Sie zur Flachwinkel-, Kurzlager-Ausführung mit Rückenentlastung. Ihre Matrizen halten dreimal länger. Ihre Leitung läuft unterbrechungsfrei. Und Ihre Effizienz wird endlich das erreichen, was die Ausrüstung verspricht.
Hören Sie auf, gegen das Zink anzukämpfen. Lass es fließen. Ihre Produktionszahlen werden es Ihnen danken.